Kunststoffrecycling "im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes"
Der weltweite Verbrauch von Kunststoffen steigt jährlich weiter an. Es gibt kaum noch Wirtschaftsgüter bzw. Gegenstände des täglichen Lebens, die nicht zum Teil oder auch schon ganz aus Kunststoffen bestehen. Aufgrund der überlegenen Eigenschaften der Kunststoffe bei gleichzeitig wirtschaftlicher Attraktivität, wird sich dieser Trend in der Kunststoffverarbeitung auch zukünftig fortsetzen.
Der Vielfältigkeit von Kunststoffen steht jedoch ein hoher Verbrauch der wertvollen, aber endlichen Ressource Erdöl, die zur Herstellung von Kunststoff benötigt wird, entgegen. Genauso wie ein Umweltproblem am Ende eines "Kunststofflebens", da dieser nicht einfach verrottet.
Zur Schonung der natürlichen Ressourcen und zur Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen, wurde 1996 das Kreislaufwirtschaftsgesetz eingeführt (§ 1 KrW-/AbfG 1). Das Gesetz fördert eine nachhaltigere Produktionsweise durch den Einsatz von recycelten Kunststoff-Produktionsabfällen. Mit der Wiederverwertung wird eine effizientere, rohstoffschonendere und daher weniger umweltbelastende Produktion angestrebt. Nach dem Gesetz sollen unbeabsichtigt anfallende Produktionsstoffe und Abfälle von Gebrauchsgütern nicht einfach beseitigt, sondern erneut als Einsatzstoffe in die Produktion eingebracht werden. Abfälle können so nachhaltig vermieden, Deponiekapazitäten länger genutzt und Rohstoffe geschont werden.
Die Wiederverwertung von Kunststoffabfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist somit nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern schont, insbesondere im Hinblick auf Rohstoff-Ressourcen und Klimaschutz, gleichzeitig unser Ökosystem.
Ökonomische Wertschöpfung
Mit dem Einsatz von Technik und Know How ist es möglich aus "Kunststoff-Abfällen" wertvolle Sekundär-Rohstoffe herzustellen, die zur Versorgung der Industrie genutzt werden können. Dieser Prozess schafft Arbeitsplätze und eine nachhaltige Wertschöpfung. Für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland ist dabei besonders wichtig, dass durch Recycling ebenfalls die Abhängigkeit von Importen reduziert wird. Dieses ist durch die heute hohe Qualität von Regranulaten und Compounds, die mittlerweile mit der von Neuware nahezu vergleichbar ist, realisierbar.
Rohstoff-Ressourcen
Durch unseren Unternehmensschwerpunkt, das Regranulieren und Compoundieren von diversen Kunststoff-Produktionsabfällen und gebrauchten Verpackungen, leisten wir als RSH einen positiven Beitrag zur Schonung der Erdölvorkommen und damit einer der wichtigsten Ressourcen der heutigen Zeit. Durch den Einsatz qualitativ hochwertiger RSH-Regranulate und RSH-Compounds in den Produktionsprozessen unserer Kunden schließt sich der Kreis.
Klimaschutz
Auch die Reduzierung des CO2 - Ausstoßes liegt im Interesse der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang erfährt insbesondere die Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen eine besondere Bedeutung.
Weniger bekannt ist allerdings, dass das Recycling an sich bereits einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz darstellt und sogar als eine der effizientesten Methoden zur Senkung des CO2-Ausstoßes angesehen wird. Das liegt insbesondere daran, dass bei der Suche und späteren Umwandlung des Erdöls zu neuen Kunststoffprodukten erheblich mehr Kohlendioxid-Emissionen verbraucht werden als bei der Aufbereitung von Kunststoff-"Abfällen".
- Im PE-Segment können durch das Kunststoffrecycling bis zu 70 % Kohlendioxid pro Tonne gegenüber der Primärgewinnung von Kunststoff eingespart werden!
Durch das Kunststoffrecycling werden nicht nur hochwertige Sekundärkunststoffe gewonnen und damit die natürlichen Ressourcen geschont, sondern insbesondere auch die Klimaverschmutzung reduziert. Folglich ist es überaus sinnvoll zukünftig verstärkt Recycling-Materialien einzusetzen, um mit einer wertorientierten Ressourcenverarbeitung die negativen Folgen des Treibhauseffektes nachhaltig verringern zu können.



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